Image Sanierung der Badstubengasse 6, 8 und 8H, Frankfurt am Main (Höchst)

Für die Häuser in der Badstubengasse hatte die KEG im Jahr 2006 und 2008 das Erbbaurecht von der Stadt Frankfurt am Main erworben. Die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude befanden sich in einem schlechten baulichen Zustand und wirkten sich negativ auf das Stadtbild rund um den Justinusplatz mit Justinuskirche aus. Mit ihrer Sanierung sollte zum Erhalt des historischen Erbes des Höchster Stadtkerns beigetragen werden.

Im Auftrag der KEG wurden alle Gebäude in denkmalgerechter Art und Weise saniert und energetisch aufgewertet. Die Häuser Nr. 6 und 8 erhielten zudem geräumige Balkone, auf denen sich die Ruhe der Hinterhöfe genießen lässt. Der Badstubengasse 8 H sind Hof und Garten zugehörig. In dem ehemaligen Industriebau war ursprünglich das "Höchster Kreisblatt" gedruckt und für die Auslieferung gebündelt worden. Heute erinnert vor allem die Zinkblechdeckung des Daches an die vormals industrielle Nutzung.

Das Ensemble ergänzt ein von der Bolongarostraße zugängliches Hinterhaus (Bolongarostraße 149). Das ursprüngliche Bestandsgebäude hatte aus statischen Gründen abgebrochen werden müssen und wird nun durch ein Wohnhaus in Niedrig-Energiebauweise ersetzt. Seine Ausführung ist auf die Bedingungen der historischen Bestandstruktur und den Vorgaben des Denkmalschutzes abgestimmt. Der Neubau komplettiert sensibel die bauliche Aufwertung dieses Teils der historischen Höchster Altstadt.

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